Wie läuft ein Heilungsgottesdienst ab?

Andreas Herrmann ist Pastor im Christlichen Zentrum Wiesbaden und erlebt in Seinem Dienst häufig Heilungen, die er auf das Wirken Gottes zurückführt. Viele Heilungen wurden von unabhängigen Ärzten be-stätigt. Hier ein Interview mit Pastor Andreas Herrmann.
Sie halten ja regelmässig Heilungsgottesdienste. Wie läuft so eine Veranstaltung in der Regel ab?
A.H.: Am Beginn begrüsse ich die Besucher des Gottesdienstes, ganz normal, wie das so üblich ist bei einer Veranstaltung. Dann erkläre ich einige Dinge zum Verlauf des Abends. Für viele Menschen ist so eine Veranstaltung oft völlig neu, darum versuche ich einiges gleich zu Beginn verständlich zu machen. Dann kommt das, was wir Anbetungszeit oder Lobpreis nennen. Es ist eine Zeit, wo wir uns mit Hilfe von Musik und Liedern auf Gott ausrichten. Wenn der Mensch sich auf Gott ausrichtet und nicht auf Menschen, kommt er in eine entspannte, empfangende Haltung. Ein Beispiel: wenn ein Radio auf die richtige Frequenz eingestellt ist, kann es vom Sender das Programm empfangen.
So ist es mit der Anbetung, sie hilft, uns auf Gott so auszurichten, dass wir von Ihm empfangen können. Danach bringe ich eine kurze Predigt, die den Glauben in den Menschen aktivieren soll.
Wenn die Leute innerlich bereit sind zu empfangen, spreche ich ein Gebet und bitte Gott, dass Er den Menschen auf ihren Plätzen die Hände auflegt und sie berührt. An diesem Punkt geschehen immer unterschiedlichste Heilungen, ich bitte dann einige Menschen nach vorne, um zu berichten. Danach lade ich Menschen dazu ein, eine Heilung ihrer Gottesbeziehung zu erleben. Das heisst, in eine Beziehung mit Gott zu kommen.
Am Ende der Veranstaltung bete ich nochmal speziell mit Sterbenskranken. Ein Team von mehreren Mitarbeitern, die geschult sind im Gebet für Kranke, stehen nach dem Gottesdienst noch zur Verfügung, um mit all jenen zu beten, die bis dahin noch keine Heilung empfangen haben.
Werden die Menschen in den Gottesdiensten sofort geheilt?
A.H.: Manche werden sofort geheilt, das nennen wir dann ein Wunder. Die Bibel kennt aber auch den Heilungsprozess. Dort steht: „ihr werdet ihnen die Hände auflegen und es wird ihnen besser gehen“. Manche Menschen spüren im Heilungsgottesdienst, dass es ihnen etwas besser geht, die Heilung nimmt ihren Verlauf und es braucht eine gewisse Zeit, bis sie vollständig gewirkt hat. Aber letzten Endes kommt es auf dasselbe hinaus, ob die Heilung plötzlich oder allmählich geschieht - Heilung bleibt Heilung.
Wie kamen sie zu dem Dienst der Heilung?
A.H.: Ich habe die Bibel gelesen und sie so verstanden, dass Gott nicht nur zur Zeit Jesu heilte, sondern das auch heute noch tun möchte. Das hat in mir eine positive Unzufriedenheit ausgelöst und ich bin auf die Suche gegangen und hab zu Gott gesagt: „Ich will mehr. Ich will deine Dimensionen in der Realität sehen!“ Ich habe gebetet und dann auch mehr und mehr davon erlebt. Oft glauben wir nicht, dass es ja derselbe Jesus ist, der vor 2000 Jahren Menschen geheilt hat und Wunder und Zeichen vollbrachte. Ich denke, es hat vor allem etwas mit meiner Beziehung mit Gott zu tun. Ich lebe täglich in einer freundschaftlichen Verbindung mit ihm und glaube, dass er derselbe ist wie damals und auch immer noch so aktiv ist wie damals.
Vielen Dank für das Interview.
Viele Menschen erlebten so bereits Heilung, warum nicht auch Sie?

Andreas Herrmann ist Pastor im Christlichen Zentrum Wiesbaden und erlebt in Seinem Dienst häufig Heilungen, die er auf das Wirken Gottes zurückführt. Viele Heilungen wurden von unabhängigen Ärzten bestätigt.
Hier ein Interview mit Andreas Hermann:
Sie führen bereits seit vielen Jahren Heilungsgottesdienste durch, erleben Sie eine zunehmende Offenheit für dieses Thema?
AH: Ja, auf jeden Fall. Ob bei Treffen mit Kirchenverantwortlichen, zu denen ich eingeladen werde oder Fernsehinterviews, Einladungen zum Religionsunterricht oder bei Besuchern unserer Heilungsgottesdiensten - überall entdecke ich eine ernstzunehmende Auseinandersetzung mit Fragen um Gott und Glaube und ein grosses Interesse an göttlicher Heilung.
Heute werden viele Möglichkeiten der Heilung angeboten wie etwa Jin Shin Jyutsu, Pendeln, Heilung durch Gedanken, durch Musik etc. Wo liegen denn die Unterschiede zwischen solchen Heilungsangeboten und dem, was Sie anbieten?
AH: Der Unterschied liegt sicherlich in der Quelle der Heilung, die wir Jesus Christus nennen. Seine Heilungskraft als Gottessohn ist von der Durchschlagskraft unendlich viel höher und stärker als diese Angebote. Obendrein ist unser (bzw. sein) Angebot gratis, also nicht auf Profit ausgerichtet, wie beim oben erwähnten sprirituellen Supermarkt der Esoterik. Jesus sagt: "Umsonst habt ihr es empfangen. Umsonst gebt es weiter."
Glauben Sie denn nicht, dass man die Ärzte dennoch braucht?
AH: Natürlich soll man zum Arzt gehen. Gott hat uns die Medizin und die Ärzte gegeben und letzten Endes ist es mir egal, wie Gott heilt - ob er das jetzt durch ein Gebet oder durch ein Medikament macht. Jesus hat sich selbst mit einem Arzt verglichen, so kann doch dann ein Arzt nichts Schlechtes sein, oder?
Was erwarten Sie von den bevorstehenden "Tagen der Heilung"?
AH: Ich erwarte, dass wir gewaltige Zeichen und Wunder sowie Heilungen in unserer Mitte erleben werden. Denn die gewaltige Heilungskraft, die auf Jesus Dienst war, wird auch unseren Dienst mächtig begleiten. Und infolge dessen werden Menschen auch zum Glauben an Jesus Christus kommen. Darüber hinaus werden mehr und mehr Menschen trainiert und zum Heilungsdienst befähigt, was mich freut.
Bitte erzählen Sie mehr über sich selbst.
AH: Meine berufliche Laufbahn habe ich als Krankenpfleger und Sozialarbeiter begonnen, bevor ich mich ganz dem Dienst als Pastor gewidmet habe. Privat verbringe ich viel Zeit mit Familie und Freunden und bin leidenschaftlicher Musiker (Gitarrist). Ich liebe Gesellschaft von Menschen mit denen ich lachen kann und entspanne mich gerne in der Gesellschaft von Freunden.
Vielen Dank für das Interview.
Weitere Infos zu Andreas Hermann und die Gemeinde, die er leitet, finden Sie unter: